Laura Ulloa (Sopran) » Biografie, Fotos und Konzerte
Laura Ulloa
Sopran
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Im Oktober 2021 wurde Laura Ulloa an der «Accademia per Cantanti Lirici» des Teatro San Carlo in Neapel aufgenommen, wo sie unter der Leitung von Mariella Devia zu studieren begann. Dies bot ihr die Möglichkeit, am Teatro San Carlo aufzutreten, unter anderem als Musetta in «La Bohème». Im Januar 2024 gab sie ihr Debüt in der Titelrolle der «Lucia di Lammermoor» am New Israeli Theatre in Tel Aviv.
Die aus Havanna stammende Kubanerin schloss ihr Studium am Conservatorio Amedeo Roldán in ihrer Heimatstadt ab und zog anschliessend nach Italien, wo sie am Conservatorio statale di Musica Jacopo Tomadini in Udine ihr Gesangsstudium abschloss.
Laura Ulloa wurde mehrfach an internationalen Gesangswettbewerben ausgezeichnet, darunter der Grand Prix Raúl Camayd (Kuba) im Jahr 2014, der Interpretationspreis beim Wettbewerb «Oper Oder Spree» (Deutschland) im Jahr 2015, der dritte Preis beim internationalen Wettbewerb «Gaetano Zinetti» (Italien) im Jahr 2016, der erste Preis beim «Beniamino Gavasso»-Wettbewerb in Pordenone (Italien) im Jahr 2018 sowie der Nationale Kunstpreis 2020 in der Kategorie Operngesang, verliehen vom italienischen Ministerium für Bildung, Universität und Forschung.
Nach ihrem Abschluss in Kuba begann sie ihre Karriere als Solistin am Nationalen Operntheater Kuba, wo sie als Lola in «Cavalleria rusticana» sowie mit Mozarts «Requiem» und Pergolesis «Stabat Mater» auftrat. Ihr Debüt in einer Hauptrolle gab sie 2015 in Kubas berühmtestem Zarzuela-Stück «Cecilia Valdés» und später in Roberto Valeras zeitgenössischer Oper «Cubanacán: eine Revolution der Formen».
2017 gab sie ihr Debüt in Italien mit der Rolle der Eleonora in Salieris «Prima la Musica e poi le Parole», 2018 sang sie die Titelrolle in Puccinis «Suor Angelica», 2019 die Donna Anna in Mozarts «Don Giovanni» in der Inszenierung von Katia Ricciarelli am Teatro Stabile di Potenza und kurz darauf die Gilda in Verdis «Rigoletto» in der Sommersaison. Ausserdem sang sie die Adina in «L’Elisir d’Amore» in Konzertform sowie Mozarts «Exsultate, jubilate», Respighis «Lauda per la Natività del Signore», Faurés «Requiem» und Carl Orffs «Carmina Burana» auf verschiedenen Plätzen in der Region Friaul-Julisch Venetien sowie «Passion und Auferstehung» und Haydns Sinfonie Nr. 49 mit dem Orchester «I Filarmonici Friulani».
Im Jahr 2020 wirkte sie an der Inszenierung von «Cecilia Valdés» am Teatro de la Zarzuela in Madrid mit und übernahm die Titelrolle.
Im Jahr 2021 war sie Teil der ersten Ausgabe des Meisterkurses «Bottega Donizetti» beim Donizetti-Festival in Bergamo, wodurch sie die Gelegenheit hatte, mit Künstlern wie Alex Esposito, Francesco Micheli und Damiano Michieletto zusammenzuarbeiten, und sie wirkte in der Eröffnungsproduktion des Festivals mit: «C'erano una volta due Bergamaschi».
Jüngste Engagements: «Lucia di Lammermoor» in Rennes, Nantes, Angers; Oper-Rezital in Tokyo; Debüt als Giulietta in einer konzertanten Aufführung von «I Capuleti e i Montecchi» in Ternitz, Österreich; Ottilia in «Al Cavallino bianco» am Teatro Verdi di Trieste; Musetta in «La Bohème» in Tel Aviv; Zerlina in «Don Giovanni» am Teatro La Fenice in Venedig.
Zukünftige Projekte: «Lucia di Lammermoor» in Massy, Compiègne and Reims; «La Cenerentola» am Teatro San Carlo; Adina in «L’Elisir d’Amore» in Rennes and Caen; «Der ferne Klang» an den Tiroler Festspielen Erl.
August 2026