Der Tenor Marcelo Álvarez

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Marcelo Álvarez

Tenor


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Marcelo Álvarez, geboren in Córdoba (Argentinien), zählt heute zu den bedeutendsten Tenören auf internationaler Ebene.

Nach seiner Begegnung mit Giuseppe Di Stefano, der sein Talent sofort erkannte, zog er nach Europa, wo er in Bellinis «La Sonnambula» debütierte.

Seine intensive und glanzvolle Karriere führte ihn an die grössten Theater der Welt, darunter die Mailänder Scala, die Metropolitan Opera in New York, das Royal Opera House in London, die Opéra National de Paris, die Wiener Staatsoper, das Teatro Real in Madrid, das Teatro Colón in Buenos Aires, die Bayerische Staatsoper in München und die Staatsoper «Unter den Linden» in Berlin. Zahlreiche Neuproduktionen, in denen er die Hauptrolle spielte, haben festen Einzug in die Opernsaisons der wichtigsten internationalen Theater gehalten.

Sein Repertoire ist sehr umfangreich und folgte der natürlichen stimmlichen Entwicklung, die ihn im Laufe der Jahre vom Belcanto-Repertoire über das französische Repertoire bis hin zum grossen lyrischen und veristischen Repertoire führte. Zu seinen bedeutendsten Rollen zählen: Edgardo in «Lucia di Lammermoor», Gennaro in «Lucrezia Borgia», Alfredo in «La Traviata», der Herzog von Mantua in «Rigoletto», die Titelrollen in «Werther» und «Faust», Des Grieux in Massenets «Manon», Don José in «Carmen», Rodolfo in «La Bohème», Cavaradossi in «Tosca», Manrico in «Il Trovatore», Radames in «Aida», Riccardo in «Un Ballo In Maschera», Andrea Chénier in «Andrea Chénier», Canio in «Pagliacci», Turiddu in «Cavalleria Rusticana» und Des Grieux in Puccinis «Manon Lescaut».

In den letzten Spielzeiten gab es weitere Debüts: Licinio in «La Vestale», Pollione in «Norma» und Giuseppe Hagenbach in «La Wally». Zu seinen jüngsten Opernauftritten zählt zudem «Carmen» im Auditorio Nacional del Sodre «Adela Reta» in Montevideo.

Parallel zu seiner Operntätigkeit war Marcelo Álvarez in den letzten beiden Spielzeiten Protagonist einer intensiven internationalen Rezital-Tournee mit Auftritten in der Salle Cortot in Paris, im Ehrbar Saal in Wien und im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie.

Im Laufe seiner Karriere arbeitete er mit einigen der renommiertesten Dirigenten zusammen, darunter James Levine, Zubin Mehta, Lorin Maazel, Gianandrea Gavazzeni, Claudio Abbado, Riccardo Muti, Daniel Oren, Riccardo Chailly und Antonio Pappano.

Die Diskografie von Marcelo Álvarez umfasst mehr als dreissig Aufnahmen, die bei den führenden Plattenlabels, darunter Sony und Decca, entstanden sind.


April 2026

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