Ekaterina Bakanova (Sopran) » Biografie, Fotos und Konzerte
Ekaterina Bakanova
Sopran
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Ekaterina Bakanova, eine Sopranistin russischer und ukrainischer Herkunft, studierte Gesang, Klavier und Akkordeon. Als Opern- und Oratoriensängerin hat sie sich eine internationale Karriere aufgebaut und setzt sich als Wahlitalienerin für die weltweite Förderung der Oper und der italienischen Kultur ein.
Als Gewinnerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe und Auszeichnungen wurde sie bei den International Opera Awards in London zur «Best Newcomer 2016» gekürt und erhielt beim Festival der Arena di Verona 2015 den «Giulietta Award» als beste junge Künstlerin. Sie gewann den ersten Preis beim AsLiCo-Wettbewerb für «Lucia di Lammermoor» (2012) sowie beim Internationalen Gesangswettbewerb in Bilbao (2008). Seit 2020 trägt sie den Titel «Botschafterin der italienischen Kultur in der Welt».
Sie tritt regelmässig an führenden internationalen Opernhäusern auf und arbeitet mit renommierten Dirigenten und Künstlern zusammen, darunter Fabio Luisi, Steven Mercurio, Juraj Valčuha, Jean-Christophe Spinosi, Plácido Domingo, Myung Whun Chung, Stefano Ranzani und Dan Ettinger. Ihr Repertoire umfasst «La Traviata», «Carmen», «Don Giovanni», «Le Nozze di Figaro», «Les Pêcheurs de Perles», «Les Contes d’Hoffmann», «Manon», «Roberto Devereux», «Turandot», «Rinaldo» sowie bedeutende sinfonische und geistliche Werke.
Ihr Debüt als Violetta Valéry in «La Traviata» am Royal Opera House in London wurde für die Raffinesse ihrer Interpretation hoch gelobt. Seitdem trat sie unter anderem an der Dresdner Staatsoper, in der Arena di Verona, am Teatro Real in Madrid, am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, an der Königlichen Oper von Versailles, am Opernhaus Zürich, an der Israelischen Oper und am National Centre For The Performing Arts in Peking auf.
Neben ihrer künstlerischen Laufbahn engagiert sich Bakanova aktiv für kulturelle und gesellschaftliche Initiativen, darunter Kampagnen zu Multipler Sklerose, Gewalt gegen Frauen, Terrorismus und humanitäre Notlagen. Durch ihre Kunst und ihr öffentliches Engagement fördert sie den Dialog, die Solidarität unter den Völkern, Transkulturalität und die beständigen Werte der italienischen Kultur.
August 2026