Carlos Domínguez-Nieto (Dirigent) » Biografie, Fotos und Konzerte
Carlos Domínguez-Nieto
Dirigent
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Carlos Domínguez-Nietos Können wird von Fachkritikern als Beispiel für eine «authentische Lektion in musikalischer Leitung» (Codalario) definiert und das Klassikmagazin Scherzo schreibt: «Die Suche nach der Kombination von Klangfarben ist einer der bewundernswertesten Aspekte seiner musikalischen Leitung». Er gilt derzeit als einer der vielseitigsten Dirigenten seiner Generation.
Von 2018 bis 2023 war er Chefdirigent und künstlerischer Leiter des «Orquesta de Córdoba» (Spanien), von 2009 bis 2015 Generalmusikdirektor des Landestheaters Eisenach und von 2000 bis 2005 war er Chefdirigent der Münchner Kammeroper, wo er derzeit erster Gastdirigent ist.
Als Experte für das grosse sinfonische Repertoire und Spezialist von Anton Bruckners sinfonischem Schaffen dirigiert er regelmässig bedeutende europäische Orchester, hauptsächlich deutsche und österreichische, wie die Münchner Philharmoniker, die Münchner Symphoniker, das Münchner Rundfunkorchester, das WDR-Sinfonieorchester, das Gürzenich-Orchester Köln, die Staatskapelle Halle, das Bruckner Orchester Linz, das Mozarteumorchester Salzburg. In Spanien leitet er das Spanische Rundfunksinfonieorchester, die «Filharmonia Galicia», die Philharmoniker von Gran Canaria und Málaga, die Oviedo Philharmonie oder das Sinfonieorchester von Castilla León. Er hat mit renommierten internationalen Orchestern im übrigen Europa sowie in Argentinien, Mexiko, Venezuela und Bolivien zusammengearbeitet und mit Solist:innen wie Anastasia Kobekina, Rosa Torres Pardo, Josu de Solaun, Pacho Flores, Leticia Moreno oder Juan Manuel Cañizares musiziert.
Nach seiner Ausbildung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Leopold Hager und Uros Lajovic sowie an der Universität Mozarteum Salzburg bei Dennis-Russell Davis und Jorge Rotter debütierte er 1995 am Teatro Colón in Buenos Aires mit den Buenos Aires Philharmonikern. 1997 und 1998 war er Assistent des Spanischen Bundesjugendorchesters und des Münchner Jugendorchesters und arbeitete mit Mstislav Rostropovich und András Ligeti zusammen. 1999 gewann er den 1. Preis beim Dirigentenwettbewerb des Budapest Festival Orchester und wurde Assistent von Iván Fischer. 2001 gewann er den 1. Preis beim VIII. Internationalen Dirigentenwettbewerb der Oriente Foundation in Lissabon.
Als Operndirigent debütierte er im Jahr 2000 in Salzburg mit «Der Freischütz» von C. M. von Weber. Seitdem hat er mehr als 60 Titel aus dem grossen Opern- und Ballettrepertoire dirigiert und dabei mit grossen lyrischen Stimmen wie Ainhoa Arteta, Raquel Lojendio oder Francisco Araiza zusammengearbeitet.
Auf Tonträgern ist er mit dem Rundfunkorchester München bei Sony-BMG, mit den Münchner Symphonikern, dem Mozarteumorchester Salzburg, dem WDR-Sinfonieorchester, der Philharmonie Baden-Baden und dem Gran Canaria Philharmoniker sowie mit Solist:innen wie Francisco Araiza, Olga Scheps, Wen-Sinn Yang oder Ingolf Turban zu erleben.
Mai 2026
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