Künstler
Mit nur 13 Jahren gewann der Pianist Alexander Malofeev bereits den renommierten Internationalen Tschaikowsky Wettbewerb. Seither begeistert er weltweit nicht nur mit technischer Perfektion, sondern insbesondere mit tiefsinnigen, ausdrucksstarken Interpretationen. Griegs Klavierkonzert ist damit wie geschaffen für Malofeev.
Edvard Grieg, damals selbst erst 25 Jahre alt, schrieb ein Werk, das vom Solisten «eine Kraft ersten Ranges» verlangt, wie der Komponist es selbst formulierte. Während der erste Satz mit virtuosen Passagen, lebhaften Dialogen und einer Kadenz à la Liszt besticht, erinnert der zweite Satz mit seinen lyrischen Melodiebögen an die Weite skandinavischer Landschaften. Das Finale schliesslich ist geprägt vom norwegischen Volkstanz Halling und gipfelt in einem Kräftemessen zwischen Solist und Orchester.
Mit Dirigent Krzysztof Urbański hat Malofeev den perfekten Mitstreiter. Der Musikdirektor und künstlerische Leiter der Warschauer Philharmonie überzeugt international mit seinem energetischen, einnehmenden Dirigat.
Im zweiten Teil widmet sich Urbański den eindrucksvollen, farbigen Klangwelten von Igor Strawinskys Feuervogel. Das 1910 in Paris uraufgeführte Ballett genoss grosse Beliebtheit im Publikum, so dass Strawinsky zusätzlich drei konzertante Fassungen sowie Bearbeitungen für Violine und Klavier schrieb. Im Konzert erklingt die dritte Konzertsuite von 1945.
Konzertdauer: ca. 110 Minuten (inkl. Pause)
Programm
| Ludwig van Beethoven Ouvertüre zu Coriolan, op. 62 |
| Edvard Grieg Konzert für Klavier und Orchester in a-Moll, op. 16 |
| Igor Strawinsky Der Feuervogel – Ballettsuite für Orchester |
Programmänderungen vorbehalten
obrassonews
Bleiben Sie top informiert über genau das, was Sie wirklich interessiert.